Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt...

**** auch meine! In diesem Sinne "Herzlich Willkommen" zu meinem Blog und hereinspaziert ins kunterbunte Wirrwarr meiner Gedankenwelt und ihrer Abgründe. :action-smiley-033:

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Wo und wie soll man einen solchen ersten, derartigen Blog-Eintrag nur anfangen? Vielleicht mit einer simplen Prise Ehrlichkeit, also? Was mache ich gerade: ich höre Classic Rock, momentan 'Pat Benatar' mit "Heartbreaker"...und mache mir so meine Gedanken darüber, was ich schon von mir preisgebe und was nicht. :witless: Der Einfachheit halber würde ich mich selbst kurzerhand einem Interview mit mir in den drei Rollen als Protokollant, Moderator und Objekt des allgemeinen Interesses führen. Nachfolgend somit meine Fragen, meine Antworten, und eventuell die ein oder andere redaktionelle Randnotiz: :UU244::naction-smiley-035:


M: Sehr geehrter Herr Frechdachs, wie kamen Sie zum BDSM und wann bemerkten Sie, dass sich ihr Leben einer etwas spezielleren Neigung verschreiben wird?

F: Nun, das fing bei mir offengestanden sehr früh an. Gründe lassen sich da gar nicht so einfach finden, ebenso wenig Erklärungen, aber warum auch? Ich hatte eine sehr glückliche, gewaltfreie Kindheit in einem guten Elternhaus, zwar definitiv nicht anti-autoritär, aber dennoch entspannt und einfühlsam. Nicht zuletzt deshalb kam, eventuell durch die multimediale Dauerbeschallung, ein glasklares Generationsmanko, der Wunsch nach Strenge und Zucht auf, wurde man durch Erzählungen oder Erfahrungsberichte in Film, Funk, Fernsehen und aus eigenen Familienkreisen (Großeltern, Urgroßeltern) doch hier und da damit konfrontiert, dass es auch anders ging. Darauf beruhend begannen meine Masturbationsfantasien sehr schnell eine klare Tendenz in Richtung "Züchtigungsvorstellungen" zu bekommen. Meine erste(n) "Ladung(en)" entlud ich übergebeugt auf das Polster eines Stuhles, bei der Vorstellung über ein Knie gelegt und versohlt worden zu sein. Kern dieser sinnlichen Gedankenspiele waren stets Damen, anfangs bekannte oder anverwandte, später erdachte oder ersonnene. Bereits da wurde mir bewusst, dass Männer (sorry an dieser Stelle:dread keinen Platz bei mir hatten oder haben würden. Mit 9-10 Jahren begann diese doch recht eindeutige Ausrichtung, seitdem tat sich wenig an meinen Praktiken. Die Fantasien wurden ausgeschmückter, kurioser, bisweilen perverser oder härter, aber das Machtgefälle Frau/mann blieb stets unangetastet. Mit fortschreiten der Pubertät wurden die Gelüste immer unstillbarer, immer suchtähnlicher. Das Kopfkino wollte umgesetzt werden. Nachdem ich zwischen 14-20 einige Jahre und viele Samenergüsse später das Internet durchforstet und abgegrast hatte, wurde ich auf eine Spanking-Kontaktanzeigen-Seite aufmerksam, die mich zu meiner späteren, ersten und bislang letzten offiziellen Erzieherin führte. Diese ließ mir die erste reele Züchtigungserfahrung meines Lebens zuteil werden, besten Dank an dieser Stelle dafür. Sie haben mich gekonnt instruiert, bestraft und aufgefangen. Anfänger wie ich sind sicherlich nicht leicht zu führen, Behutsamkeit und Einfühlvermögen waren gefragt. Diskretion wurde geboten und nun, über ein Jahr später kann ich zufrieden sagen: Ja, dieser erste Povoll hat sich gelohnt.

M: Nun sprechen Sie wie es scheint maßgeblich von Spanking. Umfasste ihr erstes, reales Erlebnis auch Elemente die darüber hinausgingen?

F: Ja. Es kam beispielsweise zu einem Mundauswaschen mit Seife. Leider war ich veranlasst worden, aus Gnade, dies selbst durchzuführen. Im Nachhinein wünschte ich, meine Erzieherin hätte hier aktiv mitgewirkt. Weitere Elemente waren natürlich eine beschämende Standpauke, ein Beichten und Eingestehen meiner Sünden sowie das Behandeln meiner Wenigkeit wie ein kleines Kind. Am Ohr wäre ich gern noch gezogen worden!

M: Welche sonstigen Praktiken aus dem Bereich BDSM interessieren oder reizen Sie? Könnten Sie sich vorstellen ihren Horizont dahingehend in Zukunft zu erweitern?

F: Aber natürlich, dazu bin ich ja hier. Ich hoffe auf einen regen, gelungenen Austausch und zahlreiche, nette Bekanntschaften. Virtuelle, wie eventuell auch irgendwann Reale! Naja, da weiß ich gar nicht wo ich überall anfangen soll...möglicherweise sollte ich an dieser Stelle einfach mal grob umrissen mit einflechten, was genau mich alles erregt. Ich habe, warum auch immer, ein absolutes Faible für Frauen mit lackierten Nägeln. :heart-borken::nicon_eek: Sehe ich lackierte Finger- oder Fußnägel (wobei das Hauptaugenmerk auf ersteren liegt), ist ein gehöriger Blutstrom sofort geneigt "down under" geleitet zu werden. So wurde ich beispielsweise gerne mal gezwungen beim Lackieren der Nägel zuzuschauen und diese, nackt vor der Dame kniend, anschließend trockenzupusten. Peinlich, demütigend (vor allem mit wachsendem Glied), aber dennoch: wahnsinnig schön. Manch Backfeife brachte mich dabei kurzweilig zur Raison. Ähnlich verhält es sich mit stark sichtbarem Lippenstift. Dieser, dick und lasziv in meinem Beisein aufgetragen, brachte mich zugleich auf Hochtouren, wusste ich doch, dass ich mir eine kreisrunde Markierung um mein bestes Stück verdienen konnte. Folglich finden diese Aspekte immer Platz in allen Kopfkino-Vorstellungen. Hohe Schuhe gesellen sich ganz klassisch zu diesen Spleens hinzu, ebenso strenge Kleidung oder Röcke/Kleider, gerne lang oder mittel, gern aber auch kurz und mit nichts drunter. :action-smiley-033: Im Bereich Spitting konnte ich einige wenige Erfahrungen sammeln, ich war nicht abgeneigt. CBT in leichter Form und in Verbindung mit einem Fußfetisch sammelte ebenfalls erfolgreich einige Punkte. Das Umspielen meines Gemächts mit Schuhen mit Absatz...ließ mich hingebungsvoll und unterwürdig erzittern. Einen Großteil dieser doch auch sehr sexuellen Erfahrungen verdanke ich einer vertrauenswürdigen Expartnerin, mit der ich mich fallenlassen konnte. Nichtsdestotrotz brachte auch diese es fertig, mich übers Knie zu legen und mir beinahe die Tränen in die Augen zu treiben. Und was fehlt bei all dem noch? Vielleicht etwas mit Urin, oder als Lecksklave oder Lustdiener, Sexobjekt, missbraucht zu werden. Stiefel bzw High Heels musste ich bisher nur küssen, jedoch nicht mit der Zunge säubern, auch denkbar. Ein kleines bisschen fasziniert bin ich vom Cuckolding und vom Sissy-Dasein. Forced Bi...sowas...und auch der Strap-On steht bei mir nichts zwingend auf der Tabuliste. Kot, Erbrochenes, Blut, Cutting, Nadeln, Klammern und derartiges dagegen schon. Dem kann ich einfach nichts abgewinnen, ebenso wenig Wachs. Ich möchte geschlagen, getreten, gedemütigt und benutzt werden. Aber am liebsten in echter Handarbeit! :icon_redface:

M: Gibt es eine besondere Fantasie, die sie bisher noch nicht umsetzen konnten, von der sie aber schon lange träumen?

F: JA! Mich würde es unfassbar reizen einmal von mehr als einer Frau erzogen zu werden...gern auch nur unter passiver Beteiligung der anderen, d.h. sie schauen einfach nur zu oder sind, der Demütigung halber, anwesend.

M: Abschließend, jedenfalls fürs Erste, ein paar private Informationen?

F: Ich bin Student, vielseitig interessiert...sportlich divers aktiv, ebenso musikalisch auf mehreren Ebenen. Ich liebe die Natur und Lese sehr gern. Genügt das?

M: Wie gesagt, fürs Erste...auf Wiederhören!

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