Schlicht meine Sicht auf Schatten und Licht

Fragen

Und wenn ich es getan,verebbt dann des Begehrens Wahn?Oder wird es noch schlimmer,treibt mich immer tiefer hineinin die bittersüße Pein des Lebens?Wär es vergebens?Das Ziel meines Bestrebens?Ist es des Aufhebens wertOder verkehrt?Blieb es besser verwehrt?Oder wär ich beschwert?

So viele Fragen,sie jagen, klagen, graben,wagen Vorstößein unbekannter Größe... und entblößen mich mir selbst.




„Gelenkt von einem inn'ren Drang“So begann die Reise undAuf welche Weise sie endet,ob sie meine Seele pfändet,mich verwendet in Licht oder Schatten,bleibt im Dunklen.

Was wir hattenin der matten Weltgefällt,und doch erhelltdie satte Lust mein Leben,lässt mich nach andrem streben,will geben, beben, erheben…und einfach sein.Dein? Sein? Mein?

Bin mir ein Buch mit sieben Siegeln,versuch mich zu entriegeln,doch seh' ich mich im Spiegelverkehrt herum und drumverkenn' ich den Wertdessen, was in mich fährt,was mich füllt und leert und lehrtund bleibt es mir verwehrt,wird meine Seele stumm,…zu dumm.




Begegnung im Hauseingang

Holz, das knarrt, warm und hart zugleichschon lange des Lebens bleich

halbdunkel, kaum hell,schimmernd grell die Lustbegleitet von einem "du musst"

Von Wollen, Begierde und Drang,dem Hang neue Welten zu entdecken,die and're zu erschrecken vermögen,die Bögen der Ekstase verspür'n, sich berühr'n gleich dem Holz

Mit harter Hand wird die Haut rot und warmund voller Stolz und ohne Schamentsteht ein unsichtbares Band




Es

Es muss, es soll, es darf,Es soll dürfen **** kann, es will, es verlangt,Es will verlangen **** verliert, es braucht, es ist,Es braucht, sich im Sein zu **** lässt, es versteht, es beherrscht,Es versteht sich beherrschen zu **** wird, es weiß, es hält gefangen…und lässt mich nicht los.